Kino-Katalog E06 · Urquellen 1920–2004
R.U.R.

Das Wort "Roboter" wird erfunden und die Arbeitswesen schlagen sich gegen ihre Bestimmung.
- Jahr
- 1920 / 1938
- Format
- Bühne / Film
- Klasse
- Urquellen 1920–2004
- Quelle
- IMDb
R.U.R. – Rossum’s Universal Robots (auch W.U.R. – Werstands Universal Robots, tschechisch Rossumovi Univerzální Roboti) ist ein 1920 erschienenes Drama des tschechischen Schriftstellers Karel Čapek.
Es handelt vom Unternehmen R.U.R., das künstliche Menschen (nach heutigem Sprachgebrauch Androiden) herstellt. Diese „Robots“ werden als billige und rechtlose Arbeiter verwendet. Ihr massiver Einsatz in der Industrie verändert mit der Zeit die gesamte Weltwirtschaft. Im weiteren Verlauf des Theaterstücks rebellieren die Kunstmenschen jedoch und vernichten die Menschheit.
Der Name des Stücks R.U.R. steht für Rossum’s Universal Robots, die Firma, die im Stück die künstlichen Menschen erzeugt. Der Name „Rossum“ ist eine ironische Anspielung des Autors: das tschechische Wort rozum bedeutet Vernunft, Verstand. In der deutschen Übersetzung 1922 von Otto Pick auch entsprechend mit „Werstand“ übersetzt.
Das Wort „Roboter“ (oder robot, in der ursprünglichen tschechischen Form, vgl. Englisch) gelangte aus diesem Stück bald in die Alltagssprache vieler Länder, der Urheber dieser Wortschöpfung ist aber Karels Bruder Josef Čapek, der es aus dem westslawischen robota (Fronarbeit bzw. ursprünglich Arbeit allgemein) ableitete.
In dem Drama klingt die mit Prag verbundene mittelalterliche jüdische Legende vom künstlichen Menschen und Diener Golem an.
Text: Wikipedia-Artikel „R.U.R.“, CC BY-SA 4.0. Quelle
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