Kino-Katalog C02 · Agentenübernahme
Colossus: The Forbin Project

Die Abschreckung wird einem Rechner übergeben, weil Menschen zu langsam sind. Danach ist der Rechner der Souverän.
- Jahr
- 1970
- Format
- Kinofilm
- Klasse
- Agentenübernahme
- Quelle
- IMDb
Colossus ist ein Science-Fiction-Film aus dem Jahre 1970, der auf der 1966 veröffentlichten gleichnamigen Erzählung von Dennis Feltham Jones beruht. Er gilt heute als Klassiker, obwohl er zur Zeit seiner Erstaufführung an den Kinokassen erfolglos war. Die Premiere in der Bundesrepublik war am 10. Juli 1970. Der Kino-Start in den USA war am 8. April 1970.
Handlung
Der US-amerikanische Informatiker Dr. Charles A. Forbin lässt im Auftrag seiner Regierung ein gigantisches, in einem Berg errichtetes Elektronengehirn mit Namen Colossus bauen. Es dient der Verteidigung der Vereinigten Staaten und hat die Möglichkeit, Atomraketen abzufeuern und abzufangen. Forbin ist der Leiter dieses Projektes. Kurz nach der Aktivierung stellt Colossus fest, dass es ein weiteres System auf der Erde gibt. Es handelt sich um Guardian, einen unabhängig von Colossus von der UdSSR entwickelten Verteidigungscomputer. Colossus erbittet eine Verbindung zu diesem, was ihm erlaubt wird. Jedoch wird er vorher so programmiert, dabei keine Staatsgeheimnisse zu übermitteln. Colossus und Guardian beginnen eine Kommunikation, zunächst mit einfachen Signalen und später kommunizieren sie für Menschen nicht mehr verständlich, da beide Computer eine Mathematik benutzen, die für Menschen zu hoch entwickelt ist. Der US-Präsident und der sowjetische Staatschef sind alarmiert und brechen die Kommunikationsverbindung ab.
Text: Wikipedia-Artikel „Colossus (Film)“, CC BY-SA 4.0. Quelle
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