Kino-Katalog C03 · Agentenübernahme
WarGames
Ein Superrechner spielt Krieg, weil er ihn nicht verlieren kann — und findet heraus, dass der einzige gewinnbringende Zug das Nichtspielen ist.
- Jahr
- 1983
- Format
- Kinofilm
- Klasse
- Agentenübernahme
- Quelle
- IMDb
WarGames – Kriegsspiele ist ein US-amerikanischer Film unter Regie von John Badham mit Matthew Broderick und Ally Sheedy. Er spielt im Jahr 1983 während des Kalten Kriegs und thematisiert die Gefahr eines durch Software-Fehler ausgelösten Atomkriegs zwischen den USA und der Sowjetunion. Der Film hatte am 19. Mai 1983 bei den Filmfestspielen von Cannes Premiere und startete am 7. Oktober 1983 in den bundesdeutschen Kinos.
Handlung
Zu Beginn des Films wird in einer Rückblende gezeigt, wie die strategischen Luftstreitkräfte der USA einen sowjetischen Angriff auf die Vereinigten Staaten simulieren, um die Verteidigungsbereitschaft der USA im Rahmen der nuklearen Abschreckung einschließlich der Ausführung eines zeitnahen Gegenschlags durch Interkontinentalraketen mit Nuklearsprengköpfen zu überprüfen. Dabei verweigerten 22 Prozent der Soldaten in den Raketensilos – die nicht wissen, dass es sich nur um eine Übung handelt – wegen moralischer Bedenken den Abschussbefehl. Um diesen menschlichen Faktor zu eliminieren, wird die Kontrolle über die Abschussmechanismen einem Expertensystem, dem in der Kommandozentrale NORAD befindlichen lernfähigen Computer WOPR (War Operation Plan Response), übertragen, dessen Aufgabe es bisher war, durch Simulationen die erfolgversprechendste Taktik für einen Dritten Weltkrieg zu bestimmen.
Text: Wikipedia-Artikel „WarGames – Kriegsspiele“, CC BY-SA 4.0. Quelle
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